Schillerschule Frankenholz

In Frankenholz war nach der stürmischen Bevölkerungsentwicklung im Zusammenhang mit der Entstehung der Grube Frankenholz das erste Schulhaus aus dem Jahre 1852, das 1893/94 um ein Stockwerk erweitert und später als Schwesternhaus und bis 2011 auch als katholischer Kindergarten genutzt wurde, sehr schnell zu klein geworden. 1903 wurde deshalb am Ortsausgang gegen Oberbexbach das imposante Gebäude der Luitpold-Schule eingeweiht, das heute unter Denkmalschutz steht. Sehr bald wurde dann wieder ein neuer Schulbau notwendig: 1926 wurde die Schillerschule ihrer Bestimmung übergeben, die 1957 erweitert wurde. 

Diese Schule, die während der Nazi-Zeit wegen des sogenannten „Schulstreiks“ überregional für Schlagzeilen sorgte, wurde nach Auflösung der beiden Konfessionsschulen 1970 zu einer „christlichen Gemeinschaftsschule“. Die bisherige „Volksschule“ erhielt dann den Status einer Grundschule.

Nach der „Neuordnung der Grundschulen im Saarland“ (2006) besuchen auch die Kinder der Nachgemeinden Höchen und Münchwies die Schillerschule, an der jetzt ein Anbau errichtet wurde, so dass sie mit den entsprechenden Funktionsräumen als „Freiwillige Ganztagsschule“ genutzt werden kann.

Eine kleine Bildersammlung demonstriert die Geschichte.

 

 

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