Mitgl.-versammlung des MGV am 09.03.2018

Jahresversammlung des MGV „Liederkranz“ am 9. März 2018 – Vorstandschaft im Amt bestätigt

19 Mitglieder des MGV „Liederkranz“, durchweg aktive Sängerinnen und Sänger, fanden am 9. März 2018 den Weg zur Jahresversammlung im Bürgerzentrum. Die Vorsitzende Miriam Leis konnte unter den „Wenigen“ besonders die Ehrenmitglieder Ruth Müller und Werner Weis begrüßen. Nach der Totenehrung erinnerte die Vorsitzende in ihrem Rückblick an die Vereinsaktivitäten im Jahr 2017, wie Teilnahme am Konzert des Stadtkulturverbandes, Teilnahme an den Pfarrfesten der Kath. wie auch Prot. Kirchengemeinden, Tag des Liedes, gesangliche Umrahmung des Jubiläums des VdK-Ortsverbandes Höchen-Frankenholz, wie auch des Gottesdienstes am Buß- und Bettag im Pfarrer-Niemöller-Haus sowie die aktive Teilnahme am Jubiläumskonzert aus Anlass des 90jährigen Bestehens des Kath. Kirchenchores St. Josef. Des Weiteren standen eine Weihnachtsfeier für alle Mitglieder und ein Kameradschaftsabend auf dem Programm. Als erfolgreich für die „Vereinskasse“ war wieder die Teilnahme mit einem eigenen Verkaufsstand am Frankenholzer Weihnachtsmarkt, womit natürlich auch ein „Weihnachtsliedersingen“ verbunden war. Besonders wies die Vorsitzende darauf hin, dass –mangels aktiver Sänger – zum Ende des vergangenen Jahres der seit 1896 bestehende Männerchor aufgelöst werden musste. Der Gemischte Chor ist nunmehr zum einzigen „Standbein“ des MGV „Liederkranz“ geworden. Ein besonderes Dankeschön der Vorsitzenden galt zum Abschluss der Chorleiterin Isolde Fernes-Blatt und natürlich auch den Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement im abgelaufenen Vereinsjahr.

Dem Dank an die Aktiven schloss sich natürlich auch die Dirigentin an, sie wies darauf hin, dass die „Zeiten“ nicht mehr allzu rosig seien. Der Gemischte Chor habe trotzdem seine Auftritte mit Erfolg absolviert, obwohl die Zahl der aktiven Sängerinnen und Sänger ja nicht gerade überwältigend ist. „Ma kann nur met denne Mäd danze wo do sinn“, ein alter Spruch, der „abgewandelt“ für den Gemischten Chor des Vereins seit einigen Jahren Realität geworden ist. „Trotzdem brauchen wir uns aber nicht mit unserem Gesang zu verstecken“, so die Dirigentin. Im Hinblick auf die Feier des 60 jährigen Bestehens des Gemischten Chores im nächsten Jahr, will man sich Gedanken über die Gestaltung machen.

Zeigte der Finanzbericht, vorgetragen durch die Kassiererin Johanna Müller, schon kein erfreuliches Ergebnis, so macht die Mitgliederentwicklung Grund zur Sorge. Seit dem Jahre 2010 ist der Mitgliederstand um 50 auf nunmehr rd. 80 „eingebrochen“. Neuzugänge waren leider nicht zu verzeichnen. Kassenprüfer Manfred Barth bescheinigte eine tadellose Kassenführung, danach wurde der Vorstandschaft unter der Versammlungsleitung von Herbert Lamber einmütig Entlastung erteilt. Lamber lobte seinerseits die Arbeit des Vorstandes und wünschte weiterhin viel Erfolg.

Da im Vorfeld schon soweit klar war, dass das „alte Team“ wieder zur Verfügung steht, gab es keine Probleme bei der „Vorstandsfindung“. So ging die Wahl wie im Vorjahr flott über die Bühne: Miriam Leis als 1. Vorsitzende, Werner Hemm als stellv. Vorsitzender, Johanna Müller in Personalunion als Kassiererin und Schriftführerin, sowie Doris Oberkircher, Renate Omlor, Philipp Blatt und Rudi Müller als Beisitzer, wurden einmütig in ihren Ämtern bestätigt. Als Kassenprüfer werden Kurt Martin und Manfred Barth fungieren.

Unter Punkt “Verschiedenes“ wurde auf den bereits feststehenden Termin zum Tag des Liedes am 31. August hingewiesen. Feststehend ist auch die Gestaltung des Buß- und Bettags-Gottesdienst im Martin- Niemöller- Haus und auch am Weihnachtsmarkt will man sich beteiligen. Eine Terminierung des Chor-Jubiläums in 2019 soll noch erfolgen, damit die Vorbereitungen rechtzeitig eingeleitet werden können.

Neuregelung für Beerdigungssingen

Beschlossen wurde durch die Versammlung, dass das Beerdigungssingen für verstorbene passive Mitglieder eine Neuregelung erfahren wird. Weil bei Beerdigungen nicht mehr genug Sängerinnen und Sänger zur Verfügung stehen, kann der Chor leider nicht mehr auf dem Friedhof bei der Trauerfeier in der Leichenhalle singen. Wie in anderen Gemeinden im Umkreis schon seit längerem üblich, wird der Gemischte Chor des MGV „Liederkranz“ einmal im Jahr einen Gottesdienst in der Kath. Kirche St. Josef für die katholischen, bzw. im Martin-Niemöller-Haus für die evangelischen Verstorbenen zum Totengedenken mit mehrstimmigem Chorgesang gestalten. Wann diese Gottesdienste stattfinden, wird jeweils in der Presse mitgeteilt.

Werbung um Neuzugänge

Natürlich wäre der MGV „Liederkranz“ froh um jeden Neuzugang und Verstärkung für alle Stimmen im Gemischten Chor. Die Gesangstunden sind jeweils freitags um 19 Uhr im Bürgerzentrum.


Text Manfred Barth

 

 

 

Zusätzliche Informationen